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Reform der Pflegeversicherung 2008: Mehr Geld für die Pflege

Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin hat Mitte September 2007 den 1. Referentenentwurf zur Reform der Pflegeversicherung vorgelegt. Erstmalig sei Einführung der Pflegeversicherung im Jahr 1995 sollen nun die im Gesetz verankerten festen Leistungsbeträge schrittweise erhöht werden. Zudem erhält die Bundesregierung ab dem Jahr 2014 die Möglichkeit, die Leistungen zu dynamisieren.

Ambulante Leistungen:

Pflegestufe      O        I           II              III


Ab 01.01.2015          468 €  1.144 €    1.612 €

zusätzlich erhält jeder Pflegebedürftige ab Pf. St. 1 monatlich 104,-€ für zusätzl. Betreuung, auch dann wenn keine eingeschränkte Altagskompetenz vorliegt

Ab 01.01.2015 bei festgestelltem erhötem Betreuungsbedarf

                       231 €    689 €   1298 €     1612 €

Am 01.01. 2017 werden aus den bisherigen 3 Pflegestufen, 5 Pflegegrade das bedeutet für Sie:

Sachleistungsbeträge ambulant bisher und ab 2017

Ohne eingeschränkte Alltagskompetenz: 

Pflegestufe bisher  468,- € Ab 2017 = Pflegegrad 2:   689,-  € 
Pflegestufe II  bisher  1.144,- € Ab 2017 =  Pflegegrad 3:  1.298,- €   Pflegestufe III  bisher   1.612,- € Ab 2017 =  Pflegegrad 4:  1.612,-  €  (unverändert )  
Pflegestufe III mit  Härtefall bisher  1.995,- € Ab 2017 =  Pflegegrad 5:  1.995,-  €  (unverändert )  

Mit eingeschränkter Alltagskompetenz:

Pflegestufe bisher   689,- €  Ab 2017  = Pflegegrad 3:  1.298 € 
Pflegestufe II bisher  1.298,- € Ab 2017  = Pflegegrad 4:  1.612 €  
Pflegestufe III  bisher  1.612,- €  Ab 2017  = Pflegegrad 5:  1.995 €   Pflegestufe III mit Härtefall bisher  1.995,- €  Ab 2017  = Pflegegrad 5:  1.995 €  (unverändert )


Verhinderungspflege:

Pflegestufe ( alle Pflegestufen )


Ab 01.01.2015 1.612 €


Sie haben Fragen ? Rufen Sie uns unverbindlich an , wir beraten Sie gerne !!

Das ändert sich 2013 bei der Pflege München - Mehr Geld für Demenzkranke, eine stärkere Förderung von Senioren-WGs und mehr Flexibilität bei den Leistungen – die Bundesregierung hat die Pflegereform auf den Weg gebracht. Was sich für die Betroffenen ab 2013 ändert, zeigt unser Überblick. Die Pflegeversicherung steht vor großen Herausforderungen: In den nächsten Jahrzehnten wird die Zahl der Pflegebedürftigen von derzeit 2,4 Millionen auf rund vier Millionen steigen. Besonders deutlich ist der Zuwachs bei den Demenzkranken. Derzeit wird die Zahl der Altersverwirrten auf rund 1,2 Millionen Menschen geschätzt. Sozialverbände fordern seit Jahren Verbesserungen bei der Betreuung von Demenzkranken. Gibt es mehr Geld für Demenzkranke? Bisher bekommen altersverwirrte Menschen, die nicht in einer Pflegestufe eingeordnet sind (Pflegestufe null), eine geringe monatliche Unterstützung von 100 Euro – etwa für eine Selbsthilfegruppe. Künftig gibt es ein Pflegegeld von 120 Euro im Monat. In Pflegestufe I steigt das Pflegegeld für Demenzkranke auf 305 Euro (plus 70 Euro), in Pflegestufe II auf 525 Euro (plus 85 Euro). Beim Pflegegeld können die Patienten selbst entscheiden, wofür sie die Unterstützung ausgeben – etwa für pflegende Angehörige. Auch die sogenannten Sachleistungen – also wenn ein Pflegedienst ins Haus kommt – werden angehoben. In Pflegestufe null gibt es bei Betreuung durch einen Pflegedienst 225 Euro im Monat. In Pflegestufe I sind es bereits 665 Euro (plus 215 Euro) und in Stufe II 1250 Euro (plus 150 Euro). Von den Verbesserungen sollen rund 500 000 Demenzkranke profitieren. Wo gibt es noch Verbesserungen? Pflegebedürftige können sich künftig flexibler mit den Diensten über die Leistungen verständigen, die sie wirklich benötigen. So können sie mit dem Pflegedienst ein Zeitkontingent vereinbaren, das je nach Bedarf für Pflege oder für Unterstützung im Haushalt verwendet wird. Mehr staatliche Förderung gibt es für neue Wohnformen – sogenannte Senioren-WGs. Sie sollen sich als Alternative zur Pflege zuhause und der Pflege in einem Heim etablieren. Mit bis zu 10 000 Euro wird die Gründung einer solchen Wohngruppe unterstützt. Auch die Begutachtung von Pflegefällen soll reibungsloser laufen. So wird der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) – er erstellt in der Regel die Gutachten zur Einordnung in die Pflegestufen – verpflichtet, ein Beschwerdemanagement einzurichten. Die Pflegekassen müssen zudem künftig den Antragstellern innerhalb von zwei Wochen einen Beratungstermin anbieten. Werden Angehörige entlastet? Rund 70 Prozent der Pflegebedürftigen werden von Angehörigen zuhause gepflegt – meist von ihren Ehefrauen oder Töchtern. Um Angehörige zu entlasten, sollten sie daher bei der Rehabilitation besser gestellt werden. Mit diesem Wunsch konnte sich Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) aber nicht gegen Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) durchsetzen. Immerhin: Während einer Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld zur Hälfte weitergezahlt. Wie werden die neuen Leistungen finanziert? Rund 1,1 Milliarden Euro sollen die Verbesserungen bei der Pflege zunächst kosten. 2015 liegen die jährlichen Mehrausgaben bereits bei 1,45 Milliarden Euro. Damit die Pflegeversicherung nicht in die roten Zahlen rutscht, steigt Anfang 2013 der Beitragssatz von derzeit 1,95 auf 2,05 (Kinderlose: 2,3 Prozent). Wann kommt der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff? Demenzkranke rutschen bisher oftmals durch das Netz der Pflegeversicherung. Das Problem: Sie brauchen Betreuung, gelten aber meist nicht als pflegebedürftig, weil sie sich beispielsweise noch selbstständig waschen können. Die Verbesserungen für Demenzkranke sind daher nur ein erster Schritt. Um den Bedarf von Altersverwirrten langfristig besser zu berücksichtigen, hat Bahr daher erneut einen Expertenbeirat einberufen. Mit schnellen Ergebnissen ist allerdings nicht zu rechnen. Was wird aus der privaten Zusatzversicherung? Um die gesetzliche Pflegeversicherung langfristig demografiefest zu machen, will Bahr private Pflegezusatzversicherungen staatlich fördern. Allerdings konnte sich Bahr bisher nicht mit Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) über die Höhe der Unterstützung einigen. Angeblich will Schäuble nur eine steuerliche Förderung. Davon würden allerdings vor allem Gutverdiener profitieren. Unionsfraktionsvize Johannes Singhammer (CSU) fordert daher eine Kombination aus einer steuerlichen Regelung für die private Vorsorge sowie Zulagen für Geringverdiener. Die bisher im Haushalt 2013 vorgesehene Summe von 100 Millionen Euro sei zu gering, sagte Singhammer. Sozialverbände und Opposition kritisieren die Einführung einer privaten Zusatzversicherung. Trotz staatlicher Anreize könnten sich nur Gutverdiener eine Police leisten. Steffen Habit

Quelle: vom 28.03.2012
http://www.merkur-online.de/

Nach endgültiger Zustimmung des Bundestags: Familienpflegezeit startet am 01.01.2012  Der Bundestag hat am 20.10.2011 den Weg für die Einführung der Familienpflegezeit frei gemacht. Mit der Familienpflegezeit soll erstmals flächendeckend die Möglichkeit geschaffen werden, Pflege und Beruf über 2 Jahre hinweg zu vereinbaren. Beruf und Pflege werden besser vereinbar Der Bedarf einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf ist in Deutschland hoch: Von den 2,42 Mio. Menschen in Deutschland, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen, werden knapp 1,7 Mio. Menschen zu Hause versorgt – durch Angehörige und ambulante Dienste. 76 % der Berufstätigen möchten ihre Angehörigen so weit wie möglich selbst betreuen. Funktionsweise der Familienpflegezeit Die Familienpflegezeit sieht vor, dass Beschäftigte ihre Arbeitszeit über einen Zeitraum von maximal 2 Jahren auf bis zu 15 Stunden reduzieren können, wenn sie einen Angehörigen pflegen. Wird z. B. die Arbeitszeit in der Pflegephase auf 50 % reduziert, erhalten die Beschäftigten weiterhin 75 % des letzten Bruttoeinkommens. Zum Ausgleich müssen sie später wieder voll arbeiten, bekommen in diesem Fall aber weiterhin nur 75 % des Gehalts – so lange, bis das Zeitkonto wieder ausgeglichen ist. Jeder Beschäftigte, der die Familienpflegezeit in Anspruch nimmt, muss zu diesem Zeitpunkt eine Versicherung abschließen. Die Prämien sind nur gering, so heißt es vom Ministerium; die Versicherung endet mit dem letzten Tag der Lohnrückzahlungsphase der Familienpflegezeit. Beitragszahlungen in der Familienpflegezeit und die Leistungen der Pflegeversicherung zur gesetzlichen Rente bewirken zusammen einen Erhalt der Rentenansprüche. Diese Ansprüche steigen mit der Höhe der Pflegestufe. Damit halten pflegende Angehörige, trotz Ausübung der Pflege, die Rentenansprüche etwa auf dem Niveau der Vollzeitbeschäftigung. Modell orientiert sich an Altersteilzeit In der betrieblichen Praxis orientiert sich die Familienpflegezeit am Modell der Altersteilzeit. Das bedeutet: Arbeitgeber und Arbeitnehmer schließen eine Vereinbarung zur Familienpflegezeit ab. Der Arbeitgeber beantragt dann eine Refinanzierung beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Nach der Pflegephase behält der Arbeitgeber einen Teil vom Lohn ein und zahlt diesen an das Bundesamt zurück.


Hilfsmöglichkeiten der Härtefonds Eine Krebserkrankung trifft die Patienten und ihre Familien so gut wie immer plötzlich und unvorbereitet. Und schnell kann sich neben der gesundheitlichen auch eine finanzielle Bedrohung für alle Betroffenen entwickeln. Denn in der Regel sind ja nicht nur die gesetzlichen Zuzahlungen bei der Krankenkasse zu leisten. Auch zusätzliche Aufwendungen für Ernährung, Kleidung usw. schlagen für die Familien heftig zu Buche. In solch einem Fall ist es gut, wenn Sie Ihren Pflegekunden Adressen nennen können, die ihnen bei Bedarf finanziell unter die Arme greifen. Der Härtefonds der Deutschen Krebshilfe Der Härtefonds der Deutschen Krebshilfe leistet allen Krebserkrankten und deren Familien Hilfe, wenn sie durch die Erkrankung unverschuldet in finanzielle Not geraten sind. Um finanzielle Zuwendungen aus dem Härtefonds zu erhalten, müssen bei der Deutschen Krebshilfe lediglich ein Antragsformular und eine Selbstauskunft ausgefüllt und eingereicht werden. Die Leistung in Höhe von 300 bis 750 € wird einmalig geleistet, wenn das verfügbare Einkommen der Betroffenen bestimmte Grenzen nicht überschreitet.
Da sich der Härtefonds ausschließlich aus Spenden finanziert, wird vor der Vergabe der Gelder das Einkommen der Familie überprüft. So soll sichergestellt werden, dass nur Familien Unterstützung erhalten, die von anderen Stellen (z. B. Krankenkasse, Sozialamt, Rentenversicherung) keine zusätzliche Hilfe mehr erwarten können.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
http://www.krebshilfe.de/haertefonds.html Der Sozialfonds der Deutschen Kinderkrebsstiftung Eltern, die durch die Krebserkrankung eines ihrer Kinder in finanzielle Not geraten sind, können beim Sozialfonds der Deutschen Kinderkrebsstiftung Unterstützung beantragen. Jährlich erhalten etwa 500 Familien Hilfeleistungen aus diesem Fonds. Die Bewilligung ist abhängig vom jeweiligen Familieneinkommen. Gezahlt wird ein finanzieller Zuschuss innerhalb der ersten 2 Jahre nach der Erst- oder (Rezidiv-)Diagnose. Daher ist bei der Antragstellung darauf zu achten, dass die genaue Diagnose und das Datum der Diagnosestellung genannt werden. Der behandelnde Arzt muss dies lediglich durch seine Unterschrift bestätigen. Damit ist die Einholung von amtlichen Gesundheitszeugnissen überflüssig und die Hilfe kann innerhalb von 4 bis 6 Wochen genehmigt werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier:
http://www.kinderkrebsstiftung.de

Tel : 02 22 8 - 91 14 78          







Stellenangebote:

Aktuell sucht das Pflegeteam Rheintal zur Ergänzung, examinierte Kinderkrankenschwester / Kinderkrankenpfleger, Krankenschwester oder exam. Altenpfleger/innen auf 450,-€ Basis , Teilzeitstelle oder Vollzeitstelle

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Bitte bewerben sie sich schriftlich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen.


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